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11.10.2022 19:00 - 21:30 iCal Google

Sensibilisierung, Fakten und Zahlen, Reflexion der eigenen Haltung, Handlungsempfehlungen für die Praxis

In Vereinen, Jugendtreffs sowie auf Ferienfahrten besteht ein enges Vertrauensverhältnis zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Hier kann es deshalb schon mal vorkommen, dass sich ein Junge* oder Mädchen* dem Betreuungspersonal gegenüber anvertraut, dass er / sie von sexualisierten  Übergriffen betroffen ist. Dann sollten die Betreuungspersonen wissen, was zum Schutz der Betroffenen zu tun ist.

Gleichzeitig ist es auch wichtig, dass Betreuungspersonal – auch zum eigenen Schutz – sensibilisiert wird, für das Einhalten von Grenzen gegenüber den zu betreuenden Kindern und Jugendlichen.
Die Teilnehmer*innen erhalten grundlegendes Wissen, wichtige Fakten und Erläuterungen zum Thema „Prävention sexualisierter Gewalt“. Sie setzen sich kritisch mit dem Thema auseinander und lernen Methoden und Hilfsmaterial kennen, um präventive Schutzmaßnahmen in die Wege leiten und koordinieren zu können.

Zudem wird es bei der Veranstaltung auch darum gehen, die eigene Haltung in Bezug auf Nähe und Distanz zwischen den Betreuer*innen und den Jugendlichen / Kindern zu reflektieren. Das Seminar nimmt Bezug auf die Empfehlungen im Bundeskinderschutzgesetz und gibt für den (pädagogischen) Umgang mit Jungen und Mädchen eine klare Orientierung.

Inhalte des Seminars:

  • Formen sexualisierter Gewalt (wo beginnen bereits sexuelle Grenzverletzungen, z. B. mittels digitaler Medien)
  • Sensibilisierungsübungen: Wie nah ist zu nah : sicheres Verhalten von Betreuer*innen
  • Zahlen – Daten – Fakten
  • Strategien von Täter*innen
  • Was und wer hilft: Vermittlung von Vorgehensweisen bei Vermutung auf sexualisierte Gewalt

Methoden: Power-Point-Präsentation, (Klein)Gruppenarbeit, praxisnahe Fallbeispiele, Diskussion

Das Seminar wird durchgeführt von Stefan Port. Er ist Mitglied im Expertenteam von PräTect beim BJR, Supervisor und Traumapädagoge.

Anmeldungen bitte über das Formular: